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Glossar

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- A -

ADSL

Asymmetric Digital Subscriber Line (Asymmetrische digitale Anschlußleitung) Zugangstechnologie zur Realisierung breitbandiger Angebote über die normale Telefonanschlußleitung. ADSL ermöglicht die Übertragung von bis zu 8 Mbit/s zum Kunden (downstream). In der Gegenrichtung (upstream) kann mit ADSL ein Datenstrom von bis zu 768 kbit/s verschickt werden. Die jeweils tatsächliche erreichbare Geschwindigkeit richtet sich nach den entsprechenden technischen Gegebenheiten. Anwendungsbeispiele: Bitratenasymmetrische Dienste, Video on Demand (VoD), multimediale Internet-Anwendungen.

ADSL-Forum

Besteht aus mehr als 200 Mitgliedern weltweit (hauptsächlich Telefongesellschaften). Ziel des Forums ist es, ADSL für große Anwendungsgebiete zu fördern und weiterzuentwickeln.
Adresse: ADSL-Forum Homepage

Analoge Übertragung

Bei der analogen Übertragung werden Sprachschwingungen in elektrische Schwingungen umgewandelt und übertragen. Vgl. Digitale Übertragung.

Applikation

Anwendung. Job oder Aufgabe, die mit Hilfe eines Rechnersystems durchgeführt werden kann. Darüber hinaus auch Bezeichnung für ein Softwareprogramm oder Programmpaket, das einem Benutzer die Durchführung bestimmter Aufgaben, bspw. Textverarbeitung, ermöglicht.

ATM

Asynchronous Transfer Mode (Asynchroner Übertragungsmodus) Standardisierte Übertragungs- und Vermittlungstechnologie, die den Bandbreitenbereich von 2 Mbit/s bis zu derzeit geplanten 155 Mbit/s abdeckt. Verbindet die Vorteile einer verbindungsorientierten Vermittlung (jeder Teilnehmer hat seine eigene Leitung) mit den Vorteilen der sogenannten Paketvermittlung. Durch die Zerlegung der Daten in einheitlich lange Pakete mit einer Kennung für den Zielort können unterschiedliche Signale (Sprache, Daten, Bilder) fast gleichzeitig bei höchster Übertragungsgeschwindigkeit über nur eine einzige Leitung übertragen werden. Ein weiterer Vorteil ist, daß jeder Benutzer nur die Datenübertragungsrate zahlt, die er auch wirklich im Netz nutzt.
Adresse: ATM-Forum

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- B -

Backbone

Hauptverbindungen eines Netzwerkes, welches in der Regel aus mehreren Netzknoten besteht, die miteinander durch Übertragungswege verbunden sind.

Bandbreite

Auch: Datenübertragungsrate. Frequenzbereich, der für die Datenübertragung zur Verfügung steht. Die Bandbreite wird bei analogen Systemen (z. B. Telefon oder Radio) in Hertz und bei digitalen Systemen in bit/s gemessen und bezeichnet die Übertragungskapazität eines Mediums, d.h. die Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten übertragenen Frequenz. Je höher die Bandbreite, desto mehr Informationseinheiten lassen sich pro Zeit einheit übertragen. ADSL hat z. B. eine Bandbreite von 0 bis 8 Mbit/s downstream.

Best Effort

Bezeichnung für die Leitungsqualität. Bei "Best Effort" Übertragung wird die angegebene Bandbreite nicht garantiert, in der Regel jedoch erreicht.

bit/s

Bit (Binary Digit) pro Sekunde. Maßeinheit für die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden. Auch "bps" (bits per second).

Bitrate

Übertragungsgeschwindigkeit, mit der Daten per Telekommunikation transportiert werden, z.B. beim Faxen, bei Videokonferenzen oder Modemverbindungen. Je höher die Datenübertragungsgeschwindigkeit, desto weniger Tarifeinheiten fallen bei der Übertragung einer Faxnachricht oder einer Computerdatei an. Bei Videokonferenzen bewirkt eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit eine flüssigere Darstellung von Bewegungsabläufen. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird in Bit pro Sekunde (bit/s) gemessen.

Browser

Auch: Web-Browser. Ein Programm, das für die Datenübertragung im HTTP-Protokoll dient und somit das WWW nutzbar macht, wie z. B. Microsoft Internet Explorer oder Netscape Navigator.

Business-to-Business-Anwendungen

Anwendungen im Geschäftsbereich, wie z. B. Point-to-Multipointdistribution, Telelearning, Teleworking etc.

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- C -

Carrier

Auch: Netzbetreiber oder Network Provider. Organisation oder Gesellschaft, die als Betreiber telekommunikations-technischer Netze auftritt, d.h. alle Aktivitäten des Netzmanagements in den Händen hält. Im Vordergrund steht dabei die Bereitstellung (Produktion) niederschichtiger, transportorientierter Übertragungsdienste, die der Carrier oft Dritten gegen Entgelt zur Verfügung stellt.

CN

Corporate Network. Physikalische oder virtuelle Sprach- und Datennetze zwischen den Niederlassungen von Unternehmen, die auf diesem Wege volumenunabhängig und kostengünstig ihre Geschäftskommunikation abwickeln. Die Unternehmen in einem CN-Verbund können dem gleichen Konzern angehören, aber auch in einem engen wirtschaftlichen Verbund zusammenarbeiten (Hersteller, Zulieferer).

CPN

Customer Premises Network. Inhouse-Bereich eines Kommunikationsnetzes, beispielsweise eines Corporate Network (CN) oder eines öffentlichen Breitbandnetzes.

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- D -

Datenfernübertragung (DFÜ)

Bezeichnung für den technischen Datentransport zwischen räumlich getrennten Datenstationen über ein Datennetz.

DHCP

DHCP bezeichnet eine Technik, bei der in einem TCP/IP Netzwerk die IP, Gateway und DNS Adresse von einem Client automatisch vom DHCP-Server übernommen wird.

Digitale Übertragung

Bei der digitalen Übertragung werden Sprachsignale in eine binäre Darstellung (0 und 1) umgewandelt und übertragen. Vgl. Analoge Übertragung.

Domain

In der Telekommunikation Bezeichnung für Netzsegmente, Adressbereiche, Versorgungs-oder Verwaltungsbereiche von Netzbetreibern, Diensteanbietern oder anderen Institutionen. Der Domain Name ist ein aus mehreren Teilen zusammengesetzter Name, der einen Rechner im Internet identifiziert. Das Domain Name System übersetzt Computernamen (wie solnet.ch) in eine computerlesbare Zahlenkombination, dieIP Adresse.

Download

Betriebszustand bei der Datenübertragung, währenddessen Dateien empfangen werden.

Downstream

Datenempfang. Transfer aus dem Netz zum Teilnehmer (Benutzer) hin, der z. B. Inhalte abruft.

DSL

Digital Subscriber Line (Digitale Anschlußleitung). Siehe xDSL.

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- E -

Electronic Commerce, E-Commerce

Allgemeine Bezeichnung für über Datennetze abgewickelten Geschäftsverkehr. Darunter fallen z. B. Warenbestellungen über das Internet ebenso wie der Kontakt zwischen einzelnen Firmen.

e-Mail

Electronic Mail (elektronische Post). Elektronische Post, die in einem Computernetzwerk oder via Datenfernübertragung übermittelt wird. Eine E-Mail besteht aus einem Header und einem Body. Der übertragbare Nachrichtentyp ist grundsätzl ich nicht festgelegt, dh. es kann von einfachen ASCII-Texten bis hin zu multimedialen Dokumenten alles verschickt werden.

E-Mail-Adresse

Anschrift des persönlichen Postfachs. Besteht aus Benutzer- undDomainname, getrennt durch das @-Zeichen.

Extranet

Ein für bestimmte externe Benutzergruppen (z.B. Lieferanten oder Kunden) reserviertes Intranet, das Übertragungskapazitäten bzw. Verbindungen des Internet integriert. Vorzugsweise geht es dabei um den Zugriff auf interne WWW-Applikationen sowie um den Austausch von Daten und Dokumenten mit ausgewählten Partnern .

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- F -

Firewall

Allgemein ein Konzept zur Netzwerksicherung an der Grenze zwischen zwei Kommunikationsnetzen, über das jede Kommunikation zwischen den beiden Netzen geführt werden muß. Firewalls werden vielfach eingesetzt, um primär ein lokales Netz (LAN) gegen Angriffe aus dem Internet zu schützen. Da die Kommunikation zwischen den Netzen in jedem Fall über den Firewall geführt werden muß, ermöglicht dieser die konsequente Durchsetzung einer Sicherheitspolitik.

FTP

File Transfer Protocol. Protokoll, das definiert, wie Dateien von einem Computer in den anderen geladen werden.

Frequenz

Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit, gemessen in Hertz.

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- G -

Gateway

Hard-/Software-Paket, das Daten aus einem Netzwerk in ein anderes, nicht kompatibles Netzwerk überträgt.

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- H -

HDSL

High Bitrate Digital Subscriber Line (Hochbitratige digitale Anschlußleitung). Ältestes DSL-System zur Realisierung breitbandiger Angebote / Anwendungen. Zählt zu den symmetrischen Verfahren, d. h. es stellt in beiden Verkehrsrichtungen (up- und downstream) die gleiche Übertragungsbandbreite von ca. 2 Mbit/s zur Verfügung.

Homepage

Hauptseite, Leitseite oder auch Startseite für mehrere zusammenhängende Informationsseiten im World Wide Web (WWW). In kommerziellen Anwendungen realisiert die Homepage als sog. Sitemap den Zugang zur WWW-Präsenz (Web-Site) eines Unternehmens oder einer Organisation. Von der Homepage gelangt der Benutzer über Querverweise (Links) zu Folgeseiten, Dateien und Ressourcen innerhalb oder außerhalb der betreffenden WWW-Präsenz.

Host

An ein Netzwerk angeschlossener Rechner zur Ausführung von Anwendungsprogrammen, der seine Dienste auch externen Rechnern bereitstellt. Wird oft in der Bedeutung "Großrechner" (Mainframe) und "Minicomputer" verwendet.

HTML

HyperText Markup Language. Die Computersprache, in der Textdokumente für das World Wide Web abgespeichert werden.

HTTP

HyperText Transport Protocol. Um mit Hilfe von Links per Mausklick durchs Internet navigieren zu können, muß ein Computer das HTTP-Protokoll beherrschen. Es gibt dem Computer den Befehl, sich mit einem anderen Rechner in Verbindung zu setzen und dort abgelegte Seiten mit Text, Grafik oder Bildern auf dem Rechner darzustellen.

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- I -

Internet

Weltweites Online-Informationssystem welches aus dem ARPANET-Projekt des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums entstand und das sich mittlerweile zu einem allgemeinen Informations- und Kommunikationsnetz entwickelt hat. Zu verstehen ist das Internet als ein weltweiter loser heterogener Verbund von Teilcomputernetzen, die mittels bestimmter Übertragungsprotokolle kommunizieren und ein einheitliches Adressierungsschema verwenden, in dem jeder angeschlossene Rechner seine eigene IP-Adresse erhält bzw. auf einen solchen Rechner zugegriffen werden kann. Einfluß auf die Netzplanung und das Management des Internet nimmt das IAB (Internet Architecture Board), ein nichtkommerzielles, unabhängiges Komitee von 20 gewählten Wissenschaftlern und Fachleuten, das sich vor der Internet Society (ISOC) verantworten muß.
Adressen: Internet Architecture Board oder Internet Society

Intranet

Netzwerkverbindung auf Basis der Internetechnologie innerhalb eines Unternehmens, das in erster Linie nur den Mitarbeitern Zugriff erlaubt. Intranets können Teil des weltweiten Internet sein, müssen es aber nicht.

Internet Protokoll (siehe auch TCP/IP)

Ein herstellerunabhängiges Übertragungsprotokoll, auf dem das Internet basiert. IP verpackt die Informationen, die gesendet werden sollen, in einIP-Datenpaket und wählt den besten Weg, um das Paket an sein Ziel zu schicken. Dort wird das Paket wieder ausgepackt. Jedes IP-Paket besteht aus einem Header (Kopf), der u. a. die Quell- und Zieladresse trägt, und den eigentlichen Daten.

IP-Adresse

Eindeutige "Hausnummer" für jeden Rechner in einem Netzwerk. Die IP-Adresse ist die in Zahlen ausgedrückte Kennung des jeweiligen Rechners. Der vordere Teil gibt die Adresse des Netzwerks an; die restlichen Angaben ke nnzeichnen jeden Rechner in diesem Netz.
Dynamische IP: Aus einer bestimmten Anzahl von Adressen, die auf dem Server bereitliegen, bekommt der Internetnutzer eine beliebige, gerade unbenutzte Adresse für den Zeitraum, in dem er online ist, zugewiesen.
Feste/fixe IP: Jeder User hat seinen eigene "feste" Adresse, die er für den Internetzugang nutzt.

ISDN

Integrated Service Digital Network (Diensteintegrierendes digitales Telekommunikationsnetz). Europäischer Standard zur flächendeckenden digitalen Vernetzung über bereits vorhandene Telefonleitungen auf Basis leitungsvermittelter 64-kbit/s-Verbindungen für die öffentliche Massenkommunikation und lokale Anwendungen (Schmalband-ISDN). Es können sowohl Sprache als auch Daten übertragen werden. ISDN bietet z. B. zwei Leitungen und mind. drei Telefonnummern über einen Anschluß sowie eine eine ganze Reihe von Komfortleistungsmerkmalen. ADSL kann gemeinsam mit ISDN genutzt werden. Unter Euro-ISDN versteht man den gemeinsamen, 1989 von 26 Netzwerkbetreiber in 20 europäischen Staaten vereinbarten und 1993 eingeführten europäischen ISDN-Standard für eine grenzüberschreitende Kommunikation. Rechtliche Basis ist das Memorandum of Understanding on the Implementation of an European ISDN.

Internet Service Provider (ISP)

Internetdiensteanbieter. Organisationen oder Unternehmen, die, aufsetzend auf die Transportdienste der Teilnetze (Backbones) des Internet, ihren Kunden / Benutzern die vermittelte Datenkommunikation ermöglichen. Dazu zählen im wesentlichen die Leistungsbereiche Connectivity Service und NIC Service (Network Information Center). Connectivity Services beinhalten primär die für den Ende-zu-Ende-Datenaustausch notwendigen Paketvermittlungsdienste mit weltweitem Routing und Standard-Internet-Dienste, wie z. B. Unterstützung der IP-Protokollfamilie. NIC Services umfassen die organisatorischen und administrativen Aufgaben für den Zugang zum Internet. Dazu zählt z. B. die Bereitstellung von Internet-Adressen (IP-Adressen) oder die Bereitstellung und Verwaltung eines Namensraumes (Domain) im Domain Name System (DNS). Neben den ISP agieren im Bereich des Internet weitere Provider auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette von Internet-Diensten. Abhängig davon, in welcher Kommunikationsschicht die angebotenen Dienste positioniert sind, bezeichnet man die Anbieter als:

  • Network Service Provider
  • Internet Access Provider (IAP)
  • Application Provider
  • Content Provider

Fast alle mittleren und größeren Provider operieren heute in mehreren Marktsegmenten des Internet. So treten z.B. Network Service Provider zugleich auch als Internet Service Provider, Access Provider und als Application Provider auf.

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- J -

Joint-Editing

Gleichzeitiges geografisch unbegrenztes "online-Bearbeiten" von Dokumenten.

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- K -

Koaxialkabel

Elektrisches Nachrichtenkabel mit koaxialen Leitungen. Die konzentrische Anordnung der einzelnen koaxialen Leitung bestehend aus dem Innenleiter und dem ihn umgebenden zylindrischen Außenleiter. In der Praxis kommen Koaxialleitungen bei Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu etwa 600 Mbit/s zum Einsatz.

Kupferdoppelader

Herkömmliche Kupfer-Telefonleitungen, an welche die meisten Haushalte angeschlossen sind. ADSL nutzt gemeinsam mit ISDN bzw. analogem Telefonverkehr die Kupferdoppelader.

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- L -

LAN

Local Area Network (Lokales Netzwerk). Netzwerkstruktur, die sich auf eine begrenzte Fläche beschränkt, üblicherweise ein Firmengelände mit mehreren Gebäuden. Ausdehnungen von mehr als 10 km werden selt en erreicht. Die bislang verfügbaren Technologien ermöglichen Übertragungen bis etwa 1 Gbit/s.

Last Mile

"Letzte Meile". Strecke zwischen letztem Netzknoten und Kundenanschlußleitung.

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- M -

MAN

Metropolitan Area Network. Verbindung heterogener Netze und Rechnersystemen unternehmensweit im Umkreis mehrerer Gebäude innerhalb eine Betriebsgeländes bis hin zur Einbindung räumlich entfernter Niederlassungen (Zwischenbereich zwischen LAN und WAN).

MHz

Megahertz. Eine Million Schwingungen pro Sekunde. 1 MHz = 1.000 kHz (Maßeinheit für Frequenz)

Mikrofilter

Frequenzweiche zum ADSL-Modem, die den breitbandigen Verkehr vom Telefonverkehr trennt. Mikrofilter werden nur bei analogen Anschlüssen benötigt. Das heisst, vor jedem analogen Endgerät muss ein Filter geschaltet werden. Unsere ADSL Modems und Router für analoge Hausinstallationen werden jeweils mit einem Mikrofilter ausgeliefert. Weitere Filter können bei SolNet bestellt werden.

Modem

Kunstwort aus Modulator / Demodulator. Hardwarekomponente, die zur Datenübertragung von Computer zu Computer über eine Wählleitung (über das analoge Telefonnetz) benutzt wird. Der Modem setzt die digitalen Daten des Computers in einen analogen Signalpegel um und umgekehrt.

Multimedia

Trendwort ohne einheitliche und in allen Bereichen anerkannte Definition. Im allgemeinen wird darunter das Zusammenwachsen von bisher getrennten Bereichen wie Computertechnik, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik und Medienindustrie verstanden. Im Bereich der Telekommunikation beschreibt Multimedia im weitesten Sinne alle Anwendungen, die Sprach-, Text-, Daten- und Bildkommunikation oder Teile davon integrieren. Üblicherweise werden Text und Grafik kombiniert, häufig kommen Musik, Geräusche und Sprache hinzu.

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- N -

Netzknoten

Allgemein Verzweigungspunkt in einem Kommunikationsnetz mit übertragungstechnischen und ggf. vermittlungstechnischen Funktionen.

Netzwerk

Informationsflußstruktur, innerhalb derer mehrere logische Einheiten (Computer) miteinander verknüpft sind.

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- O -

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- P -

Plattform

Gesamtheit aller technischen Elemente, die das zugrundeliegende System charakterisieren.

Plug and Play

"Einstecken und loslegen". Ein Gerät mit dieser Eigenschaft kann nach Inbetriebnahme, auch innerhalb eines Computers, sofort arbeiten. Z. B. wird ein Drucker vom PC "erkannt", auch wenn man ihn erst nach dem PC-Start einschaltet.

Plug-In

Sammelbezeichnung für Softwaremodule, die die Funktionalität einer bestehenden arbeitsfähigen Software um zusätzliche Funktionen erweitern. Beispiel: Browser-Plug-ins, die die Darstellungs- bzw. Verarbeitungsmöglichkeiten einer Browser-Software im World Wide Web (WWW) des Internet erweitern.

Point-to-Multi-pointdistribution

Datenübertragung von einem Sender zu mehreren Empfängern.

POP

Point of Presence. Einwahlknoten bzw. Zugangspunkt zum Internet oder zu einem kommerziellen Online-Dienst (wie z. B. SolNet).

POTS

Plain Old Telephone Services ("Guter alter Telefondienst"). Allgemeiner Begriff für den herkömmlichen Telefonbetrieb über das ursprüngliche analoge Telefonnetz

Proxy Server

Ein Proxy ist ein Rechner, der bei einem Provider steht. Er enthält Webseiten, die als Abbild im Cachespeicher abgelegt sind. Werden diese Seiten von einem User aufgerufen, sendet der Proxy die Seite aus dem Cache. Erst wenn der Proxy die Seite nicht kennt, wird die Original-Adresse angefahren.

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- Q -

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- R -

RADSL

Rate-adaptive Digital Subscriber Line. Variante der asymmetrischen Übertragung, die die Übertragungsgeschwindigkeit automatisch an die jeweilige Leitungsqualität und zu überbrückende Entfernung anpasst.

Remote Access

"Entfernter Zugriff". Zugang zu lokalen Netzwerken über Wählverbindung.

Router

System, das Daten zwischen zwei Netzenwerken transportiert, die das gleiche Protokoll verwenden. Die Netzwerke können sich physisch unterscheiden

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- S -

SDSL

(1) Symmetric Digital Subscriber Line (Symmetrische digitale Anschlußleitung) Breitbandige digitale Anschlußtechnologie, die in beiden Verkehrsrichtungen gleiche Übertragungsbandbreiten (Datenübertragungsraten) zur Verfügung stellt.

(2) Single Line Digital Subscriber Line (Einfache digitale Anschlußleitung) Variante der breitbandigen digitalen Anschlußtechnologie Symmetric Digital Subscriber Line (s. o.), ebenfalls abgekürzt mit SDSL bezeichnet.

Server

Rechner in einem Netzwerk, der anderen Computern (Clients) Speicherplatz, Rechenleistung oder andere Ressourcen und Dienste zur Verfügung stellt

Set Top Box

Decoder-Einheit für die Teilnahme an neuen digitalen und ggf. interaktiven Video- und Fernsehprogrammen einschließlich Pay-TV (bezahltes Fernsehen). STB-Entwicklungen gestatten die Umwandlung digitaler Fernsehsignale in standardisierte analoge Bild- und Tonsignale, so daß für die Teilnahme am digitalen Fernsehen herkömmliche Fernsehgeräte benutzt werden können.

Splitter

Frequenzweiche zum ADSL-Modem, die den breitbandigen Verkehr vom ISDN- oder Telefonverkehr trennt.

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- T -

TCP/IP

Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Eine für den Datenaustausch zwischen Computern entwickelte Familie von Protokollen (De-facto-Standard), die sich durch hohe Flexibilität, Skalierbarkeit und Robustheit auszeichnet. TCP/IP-Protokolle sind für fast alle Rechner und Betriebssysteme implementiert und laufen über die meisten Netztechnologien. TCP/IP legt fest, wie Daten auf dem Internet transportiert werden und stellt sicher, daß einmal abgeschickte Daten auch tatsächlich beim Empfänger ankommen. Das TCP-Protokoll übernimmt den Transport der Daten, während sich dasIP-Protokoll um die Zustellung kümmert.

Telelearning

Interaktive Kommunikationsanwendung zur Wissensvermittlung sowohl im privaten Bereich, z.B. für Kinder in der Schule, als auch im geschäftlichen Bereich, z.B. bei der beruflichen Fortbildung. Die technische Voraussetzung für die Teilnahme am Telelearning bildet der PC in Verbindung mit einer Übertragungseinrichtung (Modem, ISDN-Karte) und ein geeigneter Netzzugang. Künftige Breitbandlösungen (Information Highway, SetTop Box) sehen die Integration schneller multimedialer Elemente vor, die der menschlichen Informationsaufnahme eher entsprechen als die rein textbasierte Wissensvermittlung.

Teleshopping

Bestellmöglichkeit von Waren per Telefon oder Online-Dienst nach Angeboten in Katalogen oder Fernsehsendungen (Direct Response TV).

Teleworking, Teleworker, Telearbeit

Tätigkeiten, die mittels Informations- und Kommunikationstechnik räumlich entfernt vom Arbeitgeber oder Auftraggeber durchgeführt werden. Zu den Teleworkern (Telearbeitern) gehören festangestellte Mitarbeiter, die von zu Hause aus, von unterwegs oder von speziellen Teleworking-Zentren aus für ein Unternehmen arbeiten, ebenso freie Mitarbeiter und spezielle Teleservice-Firmen, die ihre Dienstleistungen sowohl für Wirtschaftsunternehmen wie auch für private Verbraucher anbieten.

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- U -

UAWG

Universal ADSL Working Group. Seit 01/98 bestehender Zusammenschluß von Hardware-Herstellern und Telekommunikations-Dienstanbietern. Mitbegründer sind z. B. Compaq, Intel und Microsoft. Ziel ist u. a. das Forcieren eines weltweiten Hochgeschwindigkeits-Internet-Zugriffs über existierende Kabelnetze.

UADSL

Universal Asymmetric Digital Subscriber Line (Universelle digitale Anschlußleitung). ADSL-Variante, die ohne Splitter auskommen soll, so daß keine Installationsarbeiten beim Kunden mehr anfallen sollen. Wird auch "ADSL light" genannt. Noch nicht zufriedenstellend reaslisiert.

UDSL

Unidirectional Digital Subscriber Line. DSL-Anschlußkonzept zur breitbandigen digitalen Datenübertragung über das herkömmliche Kupferkabel-Anschlußnetz. Im Unterschied zu den weiterentwickelten bidire ktionalen Systemen übertragen UDSL-Systeme Daten nur in einer Verkehrsrichtung, in der sog. Downstream-Richtung vom Netz in Richtung Teilnehmer (Benutzer). Die Datenübertragungs-geschwindigkeit beträgt bis zu 1,5 Mbit/s. UADSL spielt vor allem in den USA eine Rolle.

Übertragungsgeschwindigkeit

Auch Bitrate. Geschwindigkeit, mit der Daten per Telekommunikation transportiert werden, z.B. beim Faxen, bei Videokonferenzen oder Modemverbindungen. Je höher die Datenübertragungsgeschwindigkeit, desto weniger Tarifeinheiten fallen bei der Übertragung einer Faxnachricht oder einer Computerdatei an. Bei Videokonferenzen bewirkt eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit eine flüssigere Darstellung von Bewegungsabläufen. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird in Bit pro Sekunde (bit/s) gemessen.

Upstream

Datenversendung; Transfer Datentransfer vom Teilnehmer (Benutzer) ins Netz, bspw. E-Mail, URL, etc.

URL

Uniform Resource Locator. Ein im weltweiten Internet (auch in TCP/IP-Intranets) eingesetztes Adressierungsschema für Dokumente bzw. Objekte, das insbesondere innerhalb des World Wide Web (WWW) zur Anwendung kommt. Der URL spezifiziert die genaue Adresse (Domainname, Verzeichnis) der gewünschten Information und in welchem Format bzw. Protokoll (Gopher, HTTP, FTP usw.) die gewünschte Information auf den eingesetzten Browser abgerufen werden soll. Eine typische URL könnte lauten: http://www.solnet.ch
In diesem Beispiel gibt die Abkürzung http einen Hinweis auf das Übertragungsprotokoll HTTP (Hypertext Transfer Protocol). Dies impliziert, daß es sich um eine Übertragung hypertextformatierter Dateien, d.h. von HTML-Seiten (Hypertext Markup Language) handelt. Die Abkürzung solnet.ch spezifiziert die betreffende Adresse, in diesem Fall nur den Domainnamen des angesprochenen Rechners. Damit wird lediglich eine Standarddatei, die Homepage von SolNet, geladen.

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- V -

VDSL

Very High Bitrate Digital Subscriber Line. Schnelle Variante des Anschlußkonzeptes xDSL zur Realisierung breitbandiger Datenanschlüsse über das herkömmliche Kupferkabel-Anschlußnetz, die Geschwindigke iten bis zu ca. 50 Mbit/s asymmetrisch (nur in eine Richtung) und ca. 25 Mbit/s symmetrisch (in beide Richtungen, up- und downstream) erreichen soll. Derzeit nur für sehr kurze Übertragungswege von bis zu wenigen hundert Metern anwendbar. Steckt noch in den Kinderschuhen.

Video-on-Demand (VoD)

Individuelle Programmgestaltung durch den Kunden. Spielfilme, Lehrmodule, Musiksequenzen usw. sind auf vernetzten Video-Servern abgelegt und können auf den Fernseher abgerufen werden. Bei der VoD-Architektur wird z. B. ATM eingesetzt, der Zugang kann über ADSL erfolgen.

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- W -

WAN

Wide Area Network (Weitverkehrsnetz). Datenkommunikation zwischen weit voneinander entfernten geografischen Bereichen mittels Datenfernübertragung. In der Regel handelt es sich um mehrere miteinander verbundene LANs.

Wählverbindung

Engl. Switched connection, Switched line. Nach einem Wählvorgang nutzbare Verbindung.

Website

Online-Auftritt eines Internet-Anbieters im World Wide Web, meist aus vielen einzelnen Webseiten bestehend.

Web Server

Ein Web Server ist ein Server, der in Ihrem Namen Daten für die Öffentlichkeit anbietet. Am häufigsten wird dazu der Dienst WWW (World Wide Web) verwendet, aber auch das File Transfer Protocol (FTP) ist sehr beliebt. Die veröffentlichten Daten bilden eine wichtige Möglichkeit, Ihr Unternehmen potentiellen Kunden zu präsentieren.

WWW, World Wide Web

Weltweites Netz. 1993 am Kernphysiklaboratorium in Genf entwickeltes Hyper-Media System, das einen anwenderfreundlichen und flexiblen Zugriff unter Berücksichtigung aller Dateiformate auf Internet-Informationen ermöglicht. Daten auf weltweit verzweigten Servern können mit der Dokumentensprache HTML miteinander verknüpft werden und sind so per Mausklick von jedem Standort aus aufrufbar. Neben reinen Textdokumentationen kann es sich dabei um Bild-, Ton- und Videodateien handeln. Das WWW wurde zur treibenden Kraft hinter dem rasanten Aufstieg des Internet.

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- X -

xDSL

x Digital Subscriber Line (Digitale Anschlußleitung). Das x steht für die verschiedenen Ausprägungen der DSL-Technologie: z. B. ADSL, HDSL, RADSL, UADSL, UDSL, VDSL. Technische Konzepte für breitbandige digitale Datenübertragungen über das herkömmliche Kupferkabel-Anschlußnetz. Die Gründe für die Entwicklung der verschiedenen DSL-Systeme waren primär die wachsende Nachfrage nach breitbandigen Diensten, insbesondere auch im Bereich des Internet (schneller Zugang zum Internet Service Provider), und die hohen Kosten einer flächendeckenden Umrüstung des TK-Netzes auf optische Übertragungsmittel. Ausgangspunkt für die Entwicklung von DSL-Konzepten ist die nur unvollkommende Auslastung der Bandbreite, die die symmetrischen Kupferdoppeladern zur Verfügung stellen. Für die Übertragung von Sprache im Telefondienst werden lediglich die Frequenzen bis 4 kHz belegt. Die verlegten Kabel decken jedoch einen Frequenzbereich bis zu 1,1 MHz ab und bieten damit Raum für eine etwa 250-fach größere Bandbreite. Diese Reserven erschließen DSL-Systeme durch die spektrale Aufsplittung des verfügbaren Frequenzbereichs.

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